Mit dem anhaltenden Boom treten auch im Photovoltaik-Markt zunehmend Personen und Unternehmen mit betrügerischer Absicht in Erscheinung. Der starke Nachfragedruck verführt Kaufinteressenten dazu, geschäftsübliche Vorsichtsmaßnahmen zu missachten und unkalkulierbare Risiken einzugehen.
Wir wollen Sie auf diesen Seiten über die gängigsten Methoden der Betrüger informieren und Ihnen dabei helfen, sich vor finanziellem Schaden zu schützen.
Aktuell kooperiert das "Aktionsbündnis gegen Solarbetrug" mit der Polizeiinspektion Harburg in folgendem Fall:
Fahndung nach zwei "Betrügern" aus der Solarbranche
Berlin, 2.10.2008: Die Polizeiinspektion Harburg sucht mit Phantombildern zwei Beschuldigte, die Anfang 2008 in einer Betrugsserie verwickelt waren. Die beiden Personen sollen bundesweit eine größere Menge von PV-Markenmodulen zum Kauf angeboten haben. Daraufhin kamen zwei Geschäftsabschlüsse zustande. Die Kaufinteressierten haben jeweils höhere Vorauszahlungen geleistet, die bestellten Solarmodule aber niemals bekommen. Das Geld wurde bei beiden Fällen bar abgehoben. Der dritte Beschuldigte, der von der Polizei gesondert verfolgt wird, gab das Geld vermutlich an die gesuchten Personen weiter. Die genaue Identität und der gegenwärtige Aufenthaltsort der beiden gesuchten Personen sind der Polizei bislang noch unbekannt. Die beiden gesuchten Personen verfügen vermutlich über detaillierte Kenntnisse der Solarbranche. Das „Aktionsbündnis gegen Solarbetrug“ bittet Sie die Polizei bei der Suche nach den Tätern zu unterstützen.
Die Phantombilder sind unter http://www.polizei.niedersachsen.de/dst/pdlg/harburg/ (dort bitte den linken Menüpunkt Fahndung anklicken) abzurufen.
Ansprechpartner für sachdienliche Hinweise: KHK Herr Ligendza/PK Herr Ziebarth -EG 21/08- PI Harburg, ZKD, 3.FK, Schützenstraße 17, 21244 Buchholz Tel: 04181/285-234, Fax: 04181/285-232, email: dieter.ligendza@polizei.niedersachsen.de oder alternativ: norman.ziebarth@polizei.niedersachsen.de, Aktenzeichen: 7101 Js 13761/08
Das "Aktionsbündnis gegen Solarbetrug" möchte in Zusammenarbeit mit allen Marktteilnehmern sein Wissen über positive wie negative Marktentwicklungen teilen, damit ein sicherer Solarhandel möglich ist und das gute Image der Photovoltaik-Branche erhalten bleibt.
Sehen Sie sich Beispiele an und lernen dabei kennen, wie Betrüger in konkreten Fällen vorgegangen sind. Gleichzeitig bitten wir Sie, uns ähnliche Fälle zu melden, damit Betrüger in der Solarbranche in Zukunft keine Chance mehr bekommen.
Prüfen Sie anhand unserer Checkliste, ob Sie den Angeboten eines neuen Geschäftspartners vertrauen können.
Lassen Sie sich im Bereich Sicherheit zeigen, wie Sie mit Hilfe einfacher Maßnahmen Ihre Geschäfte in Zukunft sicherer gestalten können.
Informieren Sie sich über unsere Hotline, ob Ihr neuer Geschäftspartner vielleicht schon an anderer Stelle negativ aufgefallen ist.
Betrüger schädigen eine ganze Branche!
- Bereits bezahlte Ware wird niemals ausgeliefert
- Anzahlungen auf Lieferungen verschwinden spurlos
- Ein und dieselbe Ware wird mehrfach verkauft
- Gefälschte Zertifikate und Lieferdokumente werden verschickt
Kriminelles Handeln einiger Schwarze Schafe hat negative Auswirkungen auf alle: Hersteller, Händler, Installateure und Endkunden. Die Methoden der Betrüger ähneln sich dabei, werden aber immer ausgefeilter.
Unterstützen Sie daher unser Aktionsbündnis gegen Solarbetrug. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, damit wir gemeinsam effektiv gegen Diebstahl und Betrug in der Solarbranche vorgehen können!
Dieser Ratgeber wird Ihnen von pvXchange in Kooperation mit vielen Partnern angeboten.